Die Anstadt wurde vor über acht Jahren als Freiraum und Wohnprojekt besetzt. Sie fügt sich damit in die lange Tradition sozio-kultureller Initiativen im ehemaligen Berner Gaswerkareal ein, zu denen unter anderem das «Freie Land Zaffaraya» sowie die Besetzung der Dampfzentrale in den 1980er Jahren gehören.
Mit den eigendständigen Vereinen KRK, welcher die ehemalige Feuerwehrhalle verwaltet, sowie dem unkommerziellen Probe- und Veranstaltungsraum Vakuum wird die Anstadt ganzjährig von Menschen, die nicht vor Ort wohnen, als autonomer Freiraum mitgenutzt, mitbespielt und mitgetragen.
So findet in der Anstadt ein breites, öffentliches kulturelles Programm statt: Regelmässige Konzerte, einmal jährlich das Politfestival abolish, regelmässige Kino-Abende, Zirkusfestival Bern, Partys im Topclub, Ausstellungen, Tanz und Bewegungsworkshops, das jährliche Anstadtfest, und vieles mehr… gemäss den Grundsätzen dieses Ortes immer unkommerziell und solidarisch.
Regelmässig sind soziokulturelle Projekte die temporär unkommerzielle Arbeits- oder Wohnräume benötigen, wie etwa der Zirkus Chnopf, die Heitere Fahne oder der Zirkus Wunderplunder zu Gast in der Anstadt.

Aktuell
Zur Zukunft der Anstadt
Der solidarische Freiraum im Gaswerkareal darf nicht für Profit und Beton geopfert werden, sondern muss als lebendiger Ort für Mensch, Natur und gelebte Utopie erhalten bleiben.
Anstadt bleibt!
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Auf anstadtbleibt teilen wir Updates, Einblicke und die aktuelle Entwicklung rund um die Zukunft der Anstadt.
Statement der Anstadt zu den Abstimmungen über das Gaswerkareal vom 30.11.25
Die Anstadt bekräftigt ihr Engagement für das Gaswerkareal, während die Stadt an einer massiven Überbauung festhält.
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Buch: Aus der Anstadt – Momentaufnahme eines Wagenplatzes
Zwischen 2023 und 2024 haben David Fürst und Max Gnant den Freiraum Anstadt mit Kamera, Stift, Papier und Neugier begleitet. Daraus ist ein Buch mit Portraits in Wort und Bild entstanden – herausgegeben vom Verlag «edition megafon» und gestaltet von Leo Nydegger. Eine Momentaufnahme, möglichst facetten- und abwechslungsreich, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität.
Preis: 20.- / 30.- Soli – etwa monatlicher Versand
Bestellen über anstadt@disroot.org oder über das Megafon
